NZZ: „Die Altersguillotine fällt später: Über 50-Jährige finden leichter neue Jobs“

Kenan Demir ist einer, der den Pessimismus Lügen straft. Anstatt sich der Altersguillotine am Arbeitsmarkt zu ergeben, machte sich der 61-jährige Schweizer nach seiner Freistellung in diesem Sommer auf die Suche nach einem neuen Job. Zuvor hatte er zehn Jahre im Steuerbereich eines deutschen Finanzinstitutes in Zürich gearbeitet. Grosse Hoffnungen hatte er zunächst nicht, doch er sollte sich täuschen. Mitte August habe er seine erste Bewerbung geschickt, drei Wochen später sei eine Einladung zum Interview gekommen.

St.Galler Tagblatt: „Viel weniger Bewerbungen in der Ostschweiz“

Eine Arbeitslosenquote von aktuell unter zwei Prozent und ein Viertel weniger Stellensuchende verschärfen die Suche nach Fachkräften in der Ostschweiz. Eine Studie des Beratungsunternehmens von Rundstedt, bei der Personalverantwortliche befragt wurden, bringt Unterschiede in der Ostschweiz im Vergleich zur Gesamtschweiz ans Licht.

Selina Frei, Niederlassungsleiterin von Rundstedt in St.Gallen, sagt, dass es in der Ostschweiz noch schwieriger sei als im Rest der Schweiz, genügend gute Bewerbungen auf eine Position zu erhalten.

HR Today Blog: „Employability – ein Must für Arbeitnehmende und Arbeitgebende“

Liebe Community,
hier ist mein erster Blogbeitrag unter der Rubrik «Employability». Eine Community lebt vom Erfahrungsaustausch, Netzwerken und von Diskussionen. In diesem Sinne: Schreiben Sie mir Ihre Gedanken, Erfahrungen und Wünsche zu diesem Thema. Ich bin mir sicher, dass Sie sehr viel zu sagen haben! Für Arbeitnehmende ist Employability die Fähigkeit, sich immer wieder auf Veränderungen des Arbeitsmarktes einstellen zu können.

NZZ: „Schweizer Arbeitsmarkt: Mütter arbeiten häufiger und mit höheren Pensen“

Mütter in der Schweiz sind häufiger erwerbstätig – und das mit höheren Pensen. Viele Unternehmen suchen händeringend nach Arbeitskräften. Dadurch bieten sich auch Frauen mit Kindern bessere Chancen. er Langzeitvergleich zeigt es deutlich: Mütter in der Schweiz arbeiten heute viel häufiger als noch vor wenigen Jahren. Seit 1991 hat ihre Erwerbsquote sogar um mehr als 20 Prozentpunkte auf 82 Prozent zugenommen. Das zeigen am Dienstag veröffentlichte Zahlen des Bundesamtes für Statistik.

SRF: „Besonders als Fachkräfte gefragt: Mütter nach der Kinderpause“

Der Fachkräftemangel in der Schweiz ist derzeit eines der dominierenden Themen. Nun zeigt eine Umfrage, welche Wirtschaftszweige am stärksten betroffen sind. Überraschendes Ergebnis: Im Gesundheitswesen ist der Mangel weniger akut als in der IT-Branche oder im Detailhandel.So findet nicht einmal ein Drittel aller Gesundheitsbetriebe, dass der Fachkräftemangel bei ihnen «sehr hoch» sei. Und das, obwohl seit der Pandemie allseits bekannt ist, dass es überall an Pflegepersonal mangelt.

HR Today Research: „Der Fachkräftemangel – erste Studienerkenntnisse“

Um die Debatte über den Fachkräftemangel in der Schweiz zu vertiefen, realisierte von Rundstedt 2022 zusammen mit HR Today eine grosse Arbeitsmarktstudie, deren Resultate jetzt vorliegen. 985 HR Manager aus der ganzen Schweiz nahmen daran teil, rund die Hälfte davon stammt aus dem KMU-Umfeld. Ausserdem führte von Rundstedt qualitative Interviews mit zehn Branchenvertretern, um mehr über die Hintergründe des Fachkräftemangels einzelner Wirtschaftszweige zu erfahren.

HORIZONT: „Schweiz fehlt „Quereinsteigerkultur““

An Fachkräften für klassische Positionen im Marketing mangelt es kaum. Das geht aus einer Umfrage der Outplacement-Beratung Von Rundstedt und der Fachzeitschrift „HR Today“ unter 985 HR-Managern in der Schweiz hervor. Von Rundstedt und „HR Today“ haben die Personalverantwortlichen, von denen etwa die Hälfte in kleinen und mittleren Unternehmen tätig ist, zwischen April und August dieses Jahres zum Thema Fachkräftemangel befragt. Demnach ist das Problem insbesondere in den Branchen IT/Hightech (47%), Konsumgüter/Detailhandel (44%) und industrielle Produktion (34%) verbreitet.

htr.ch: „Studie: Nur bis zu einem Drittel der Stellenbesetzung «kritisch»“

Konkret sei etwa das Gesundheitswesen im Vergleich zu anderen Branchen in geringerem Masse betroffen, lautet der Befund einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage unter 985 Personal-Verantwortlichen hiesiger Firmen. Nicht einmal ein Drittel der Gesundheitsbetriebe hätten den Fachkräftemangel als «sehr hoch» eingestuft. Demgegenüber sei dies bei 47 Prozent der Firmen aus der IT- und High-Tech-Branche der Fall.

Südostschweiz: „Fachkräftemangel je nach Branche unterschiedlich stark ausgeprägt“

Konkret sei etwa das Gesundheitswesen im Vergleich zu anderen Branchen in geringerem Masse betroffen, lautet der Befund einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage unter 985 Personal-Verantwortlichen hiesiger Firmen. Nicht einmal ein Drittel der Gesundheitsbetriebe hätten den Fachkräftemangel als «sehr hoch» eingestuft. Demgegenüber sei dies bei 47 Prozent der Firmen aus der IT- und High-Tech-Branche der Fall.

Blick: „Ü50er kriegen wieder mehr Jobs!“

Gross ist das Wehklagen über den Fachkräftemangel in der Schweizer Wirtschaft. Einige profitieren allerdings davon. Über 50-Jährige etwa, die bisher kaum mehr neue Jobs fanden. Oder Frauen nach einer langjährigen Mutterschaftspause.
60 ist das neue 50 – was in der Gesellschaft längst angekommen ist, erreicht nun auch den Arbeitsmarkt. Die Altersguillotine verschiebt sich. «In einigen Branchen galt man auf dem Arbeitsmarkt bislang schon mit 50 als alt», sagt Pascal Scheiwiller (49).