HR Today Research: „Der Fachkräftemangel – erste Studienerkenntnisse“

Um die Debatte über den Fachkräftemangel in der Schweiz zu vertiefen, realisierte von Rundstedt 2022 zusammen mit HR Today eine grosse Arbeitsmarktstudie, deren Resultate jetzt vorliegen. 985 HR Manager aus der ganzen Schweiz nahmen daran teil, rund die Hälfte davon stammt aus dem KMU-Umfeld. Ausserdem führte von Rundstedt qualitative Interviews mit zehn Branchenvertretern, um mehr über die Hintergründe des Fachkräftemangels einzelner Wirtschaftszweige zu erfahren.

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An Fachkräften für klassische Positionen im Marketing mangelt es kaum. Das geht aus einer Umfrage der Outplacement-Beratung Von Rundstedt und der Fachzeitschrift „HR Today“ unter 985 HR-Managern in der Schweiz hervor. Von Rundstedt und „HR Today“ haben die Personalverantwortlichen, von denen etwa die Hälfte in kleinen und mittleren Unternehmen tätig ist, zwischen April und August dieses Jahres zum Thema Fachkräftemangel befragt. Demnach ist das Problem insbesondere in den Branchen IT/Hightech (47%), Konsumgüter/Detailhandel (44%) und industrielle Produktion (34%) verbreitet.

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Konkret sei etwa das Gesundheitswesen im Vergleich zu anderen Branchen in geringerem Masse betroffen, lautet der Befund einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage unter 985 Personal-Verantwortlichen hiesiger Firmen. Nicht einmal ein Drittel der Gesundheitsbetriebe hätten den Fachkräftemangel als «sehr hoch» eingestuft. Demgegenüber sei dies bei 47 Prozent der Firmen aus der IT- und High-Tech-Branche der Fall.

Südostschweiz: „Fachkräftemangel je nach Branche unterschiedlich stark ausgeprägt“

Konkret sei etwa das Gesundheitswesen im Vergleich zu anderen Branchen in geringerem Masse betroffen, lautet der Befund einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage unter 985 Personal-Verantwortlichen hiesiger Firmen. Nicht einmal ein Drittel der Gesundheitsbetriebe hätten den Fachkräftemangel als «sehr hoch» eingestuft. Demgegenüber sei dies bei 47 Prozent der Firmen aus der IT- und High-Tech-Branche der Fall.

Blick: „Ü50er kriegen wieder mehr Jobs!“

Gross ist das Wehklagen über den Fachkräftemangel in der Schweizer Wirtschaft. Einige profitieren allerdings davon. Über 50-Jährige etwa, die bisher kaum mehr neue Jobs fanden. Oder Frauen nach einer langjährigen Mutterschaftspause.
60 ist das neue 50 – was in der Gesellschaft längst angekommen ist, erreicht nun auch den Arbeitsmarkt. Die Altersguillotine verschiebt sich. «In einigen Branchen galt man auf dem Arbeitsmarkt bislang schon mit 50 als alt», sagt Pascal Scheiwiller (49).

Medienmitteilung – grosse Studie zum Schweizer Arbeitsmarkt 2022: «Fachkräftemangel in der Schweiz»

Zürich, 29. September 2022 – von Rundstedt hat in Zusammenarbeit mit dem führenden Schweizer HR Medium HR Today zwischen April und August 2022 eine gross angelegte Umfrage zum Fachkräftemangel in der Schweiz durchgeführt. Das Ziel der diesjährigen Umfrage war es, mehr über das wirkliche Ausmass und die Umstände des Fachkräftemangels zu erfahren und die Unterschiede in den verschiedenen Branchen aufzuzeigen.

HR Today Research: „Der Branchen-Report zum Fachkräftemangel – ein kleiner Vorgeschmack“

Dr. Pascal Scheiwiller

Achtung. Fertig. Los. – Firmen müssen sich nicht nur auf den Absatzmärkten gegen ihre Konkurrenz durchsetzen. Auch im Arbeitsmarkt spitzt sich die Marktsituation zu. Die demografischen, volkswirtschaftlichen und strukturellen Ursachen von Fachkräftemangel liegen zwar ausserhalb des Einflussbereichs einer Firma, ein Arbeitgeber hat es dagegen selber in der Hand, sich im Fachkräftemarkt gegen andere Firmen zu behaupten.